


Du triffst auf kein Pferd zufällig.
Entweder ist es für dich eine Aufgabe, eine Chance oder die ganz grosse Liebe.
Nicht selten treffen auf ein Pferd auch alle drei Punkte zu. Und das ist ein echtes Geschenk!
Coaching für Pferd & Mensch
Tina Ehret

Dein Weg
Die Basis...
...für gutes Reiten fängt in erster Linie immer mit Vertrauensarbeit vom Boden aus an, ganz gleich, ob das Pferd schon ausgebildet ist, oder es sich um ein Jungpferd handelt.
Man sollte sich immer in einem klar sein, man fängt immer bei null an, egal ob man schon lange mit Pferden zu tun hat, oder ganz neu in der Pferdewelt angekommen ist, den jedes Pferd ist individuell und muss erst einmal Vertrauen aufbauen, ganz egal, ob ausgebildet oder nicht, denn gerade bei erfahrenen Pferden sitzen oft tiefere Traumata, die erst später sichtbar werden können, um diese zu lösen braucht es vor allem Geduld und Ruhe, so auch beim Jungpferd.
Stress Frei
Jedes Pferd ist individuell und bedeutet, es geduldig nach seinem Tempo angepasst vorzubereiten und dadurch eine vertrauensvolle Basis über eine gute Kommunikation zu schaffen.
Um in den Einklang zu kommen, müssen sich Pferd und Mensch aufeinander einlassen können, da aber jedes Pferd andere Bedürfnisse und Charaktere hat, so wie auch der Mensch, ist es wichtig ab zu wegen, was beide brauchen, damit sie gemeinsam in den Einklang kommen.
Leider ist es so, das sich in der heutigen Zeit wenig um das Individuum gekümmert wird und sich alles nur um das eine Raster Funktionieren dreht, wenn ein Pferd nicht funktioniert dann wird es sofort abgetan und als gefährlich, unreitbar oder sehr ängstlich degradiert.
Hier fehlt ganz klar das Verständnis für das Pferd, es versteht einfach die Signale nicht, was der Mensch von ihm verlangt. Schnell stellt sich dann ein Misstrauen im Pferd ein und schon fängt die Balance an zu kippen, es wird dann immer komplizierter und man verstrickt sich immer mehr, dann kommt Angst, Wut, evtl. auch eine Ohnmacht bei dem Menschen da zu und die Missverständnisse werden immer mehr und schon ist der pure Stress bei beiden vorprogrammiert.
Dieser Stress kann aber durch eine verständliche und liebevolle Kommunikation für das Pferd verringert oder sogar vermieden werden.
Das sollte im Vordergrund stehen, dass sie ihr Pferd besser verstehen möchten, es ihnen am Herzen liegt, dass es sich auf der physischen und psychischen Ebene rundum wohlfühlt, sie geduldig bleiben, auch wenn man zwei Schritte zurückgehen muss.
Das Ziel ist:
- eine Einheit mit ihrem Pferd zu bekommen
- mehr Sicherheit im Umgang mit ihrem Pferd
- eine verständnisvolle und liebevolle Kommunikation vom Boden aus
- eine bessere Sichtweise und ein Gefühl für das zu bekommen, was das Pferd mitteilt.
Für mich ist es wichtig, dass das Pferd sich wohlfühlt und am Training mit seinem Menschen Freude hat!
Wie lernt ein Pferd?
Ein Pferd lernt durch Wiederholungen und Routine! Wichtig bei diesen Lerneinheiten ist, dass man diese oft wiederholt, um dadurch die Routine und die Sicherheit zu vertiefen, es bringt aber nichts, in einer Woche fünf verschiedene Einheiten hintereinander abzuarbeiten, diese können das Pferd überfordern. Auch ein Pferd braucht Zeit zum Nachdenken, um Lektionen verarbeiten zu können, denn das Pferd gibt das Tempo vor und nicht der Mensch! Dem zufolge, sollte man nach einer gewissen Zeit abschätzen können, ob das Pferd sich noch in der Lern- oder in der Abrufphase befindet, bevor man neue Einheiten einbringt.
Die maximal Konzentration beim Pferd liegt bei 18min., bei einem Jungpferd sogar nur bei 10 min., also ist gerade beim Training sehr wichtig darauf zu achten immer wieder Pausen einzubauen und mit der Zeit auch für Abwechslung im Training zu sorgen.
Das Lob
Wichtig ist bei der Arbeit mit dem Pferd, das LOB nicht außer Acht zu lassen, denn für Pferde ist es sehr wichtig, dass sie für das, wenn sie eine Einheit/Lektion gut gemeistert haben ausgiebig gelobt werden, man nennt es auch positiver Verstärker, sie trägt da zu bei, dass das Pferd immer weiter dazu lernen kann. Das LOB sollte nicht durch Klopfen auf dem Hals (wie man es kennt) signalisiert werden sondern, durch Kraulen am Widerrists (oder auf Stimme beim Training), es verstärkt zusätzlich das Vertrauen zwischen dir und deinem Pferd, außerdem ist es genau die Stelle des Beknabberns mit seiner Artgenossen bei der Fellpflege.
Bei Pferden ist es mit dem Loben anders als bei uns Menschen, da wir durch unsere verbale Kommunikation auch noch Stunden, Tage bzw. zu einem späteren Zeitpunkt, das LOB noch auf die positive Arbeit abrufen können, bei einem Pferd bleiben dafür nur Sekunden um eine bestimmte Situation zu belohnen, da es ansonsten den Zusammenhang mit dem LOB nicht korrekt verbinden kann.
Sind Sie bereit...
… für einen Umbruch und möchten den Weg gemeinsamen mit ihrem Pferd gehen? Dann kann ich ihnen dabei helfen, wie sie mit einfachen Übungen an ihr(e) Ziel(e) gelangen und in den Einklang mit ihrem Pferd kommen.
Lache nie über jemanden, der einen Schritt zurück macht – es könnte sein, dass er Anlauf nimmt!
Molly